Newsletter

Kommende Veranstaltungen

Kein Event

Inhalt:  

Zwischenberschriften

Letzte Chance! Jetzt Tickets für die 13. IRES Konferenz in Düsseldorf sichern

EUROSOLAR organisiert vom 12. bis 14. März 2019 die 13. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES) gemeinsam mit der 8. Energy Storage Europe (ESE)der Messe Düsseldorf. Die Veranstaltung in Düsseldorf bietet das umfassendste Konferenzprogramm zu allen Fragen der Energiespeicherung, in Form von Strom, Wärme, Kälte, Wasserstoff oder Kraftstoffen. In Kombination mit der Messeausstellung mit über 160 Ausstellern erwartet Sie eine einmalige Plattform für den Austausch über die wissenschaftlichen, ökonomischen und politischen Entwicklungen, sowohl in Deutschland als auch international. Die beiden Konferenzen sowie die dazugehörige Fachmesse bilden die Plattform für Europas größtes Branchentreffen. EUROSOLAR-Mitglieder erhalten einen Gutschein für die Messe bzw. 20 Prozent Rabatt auf die Konferenztickets. 

Weitere Informationen und das Programm der Konferenz finden Sie unter

www.energystorageconference.org.

Die Tickets können Sie hier im Shop der Messe Düsseldorf kaufen.

13. Stadtwerke-Konferenz zu Gast in Marburg

15. - 16. Mai 2019 im TTZ Marburg

Gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg organisiert EUROSOLAR die 13. Ausgabe der erfolgreichen Konferenzreihe „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien" am 15. und 16. Mai 2019 in Marburg. Die Veranstaltung nimmt das Potenzial und die Herausforderungen für kommunale Stadtwerke als entscheidende Akteure einer innovativen, dezentralen und erneuerbaren Energieversorgung in den Fokus.

Wir freuen uns, neben zahlreichen Experten und Führungskräften von kommunalen Energieversorgern auch Tarek Al-Wazir, den hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, begrüßen zu dürfen. 

Die Konferenz wird durch eine Ausstellung begleitet, bei der sich Unternehmen, Organisationen und Institutionen dem interessierten Fachpublikum präsentieren. Nähere Informationen zur Beteiligung als Aussteller finden Sie hier

Es erwartet Sie ein aktuelles und spannendes Programm mit kompetenten Referentinnen und Referenten sowie viel Platz für gemeinsame Diskussionen. Die Anmeldung zur Konferenz ist nun über diese Seitemöglich.

  Zwischenberschriften3

Das neue SOLARZEITALTER kommt!

Pünktlich zur IRES kommt das erste SOLARZEITALTER des Jahres heraus. Es ist die erste Ausgabe im Jubiläumsjahr. Denn nachdem 2018 EUROSOLAR dreißigjähriges Bestehen gefeiert hat, ist in diesem Jahr die Mitgliederzeitschrift an der Reihe. Wir freuen uns, unseren Lesern Beiträge von renommierten Autoren wie Dieter Attig, dem IRES-Chair Ingo Stadler, Hans-Josef Fell oder Franz Alt präsentieren zu können. Eine besondere Ehre ist das Interview mit Ernst Ulrich von Weizsäcker. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Ko-Präsident des Club of Rome erinnert sich im Gespräch mit dem SOLARZEITALTER an die Gründung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien IRENA.

Zur Webseite des SOLARZEITALTERs geht es hier entlang.

Zwischenberschriften2

Neues Klimaschutzgesetz

Knapp zwei Wochen ist es her, da wurde der Entwurf zum neuen Klimaschutzgesetz einer Handvoll Medien zur Verfügung gestellt. Umweltministerin Svenja Schulze wollte wohl, dass sich verschiedene Akteure zu dem 65-seitigen Papier äußern können. Die Reaktionen fielen ebenso unterschiedlich wie heftig aus: So sprach sich die CDU erwartungsgemäß gegen eine „Klimaplanwirtschaft“ aus. Regierungssprecher Steffen Seibert aber verwies auf die Festlegung zur Einhaltung der Klimaschutzziele im Koalitionsvertrag. Dazu müssen die Treibhausgase in Deutschland im Vergleich zu 1990 um 55 Prozent bis 2020 und bis zu 95 Prozent bis 2050 gesenkt werden. Das Gesetz sieht vor, dass die jeweiligen Ministerien dafür verantwortlich sind, dass die Jahresemissionsmengen eingehalten werden. Wenn die Jahresziele verfehlt werden, so der Entwurf, müsse der Bund Emissionsrechte zukaufen und die Kosten an die dafür verantwortlichen Ministerien weitergeben. Außerdem solle die Bundesregierung innerhalb von sechs Monaten ein Sofortprogramm vorlegen, falls die Jahresemissionsziele nicht erreicht würden, um das Erreichen der Ziele in den Folgejahren zu garantieren. Das Urteil von Verbänden und Opposition zum Gesetzesentwurf fällt weitgehend positiv aus. Ist es etwa Zeit für verhaltenen Optimismus?

Mehr Informationen dazu finden Sie zum Beispiel hier.

Entwicklungsminister fordert klimaneutralen Tourismus

Anfang der Woche rief Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zum Start der weltgrößten Reisemesse ITB die Tourismusbranche zu mehr Nachhaltigkeit und Engagement für den Klimaschutz auf. Der Tourismus sei einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweige und für viele Entwicklungsländer Hauptdevisengeber. Gleichzeitig entstünden schon heute acht Prozent der klimaschädlichen Gase durch den Tourismus und die Entwicklungsländer leiden am stärksten unter den Folgen des Klimawandels. Deshalb müssten Branche, Politik und Urlauber gemeinsam gegensteuern – und etwa klimaneutrale Reiseangebote schaffen. Ende 2018 hat Entwicklungsminister Gerd Müller die „Allianz für Entwicklung und Klima“ ins Leben gerufen. Unternehmen können sich hier klimaneutral stellen, indem sie CO2-Emissionen vermeiden und reduzieren. Die verbleibenden Emissionen kompensieren sie durch Projekte in Entwicklungsländern, etwa zur Förderung Erneuerbarer oder zum Schutz des Regenwaldes. Obwohl die Geste von Seiten des BMZ durchaus begrüßenswert ist, kann das nicht über den Mangel an wahrhaften politischen Maßnahmen und Rahmenbedingungen hinwegtäuschen. Denn wer nachhaltigen Tourismus denkt, kommt um eine Debatte zur Besteuerung von Flugbenzin nicht herum.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Marktwert von Meilern geringer als gedacht

Der Marktwert der Braunkohlekraftwerke im Rheinischen Revier wird in den kommenden Jahren vermutlich deutlich geringer ausfallen als die vom Betreiberkonzern im Rahmen des Kohleausstiegs geforderten Entschädigungssummen. Das geht aus Berechnungen des Berliner Analyseinstitutes Energy Brainpool hervor. Für die Bewertung errechnete das Institut voraussichtliche Kosten und Erlöse aus dem Stromhandel für insgesamt 15 Kraftwerksblöcke. Der Wert der Kraftwerke liegt laut dieser Analyse im Jahr 2020 bei etwa 1,3 Milliarden Euro. In den Folgejahren sinken die Gewinne aus den Kraftwerksblöcken am Strommarkt allerdings stetig, weil durch steigende CO2-Preise auch die Betriebskosten in die Höhe gehen. Mehrere Kraftwerksblöcke wären deshalb bereits in einigen Jahren unrentabel: Bereits 2022 würde der Kraftwerkspark des Betreibers nur noch einen Wert von rund 673 Millionen Euro am Markt haben. Die Bundesregierung will nach dem Ende Januar vorgelegten Beschluss der Kohlekommission mit den Betreibern von Kohlekraftwerken über Entschädigungssummen verhandeln. Erwartet wird, dass entsprechende Details in einem Kohleausstiegsgesetz festgeschrieben werden. Bleibt zu hoffen, dass die Bundesregierung mit kühlem Kopf rechnet und sieht, was allen anderen längst klar ist: Kohleverstromung lohnt sich nicht. 

Die Studie finden Sie hier.

Putin beendet Abrüstungsvertrag

Schlechte Nachrichten für den Weltfrieden: Russlands Präsident Wladimir Putin hat das Dekret zur Aussetzung des INF-Abrüstungsvertrag unterzeichnet. Putin hatte schon Anfang Februar angekündigt, dass Russland den INF-Vertrag zum Verzicht auf atomare Mittelstreckenwaffen aussetzen werde – als Reaktion auf das Aufkündigen des Abkommens durch die USA. Der Vertrag verbietet landgestützte Raketen und Marschflugkörper mit einer Reichweite zwischen 500 und 5.500 Kilometern; er untersagt sowohl Produktion als auch Tests solcher Systeme. In einer Zeit voller Konflikte und unbesonnener Machthaber muss uns allen bewusst sein, dass nur eine Welt ohne Atomenergie auch eine ohne Atomwaffen sein kann. Die zivile und militärische Nutzung sind miteinander gekoppelt. So beschrieb Hermann Scheer den Grundkonflikt des 21. Jahrhunderts folgendermaßen: „[...] das ist ein fundamentaler Konflikt zwischen zwei Werthaltungen, zwei Philosophien, zwei völlig unterschiedlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Das ist der große nachfossile Konflikt: Solar oder Atom. Und die Antwort bei jedem, der noch seine fünf Sinne und seine Moral beieinander hat, kann nur ‚Solarzeitalter‘ sein.“

Mehr Informationen finden Sie hier

Zur Rede von Hermann Scheer 2004 geht es hier entlang.

Geschäft der Energieriesen gefährdet Wettbewerb

Energieriese RWE hat grünes Licht von der EU-Kommission für die Übernahme von Teilen des Konkurrenten Eon. Das Vorhaben sei wettbewerbsrechtlich unbedenklich, teilte die Kommission am Dienstag mit. RWE darf demnach einen Großteil der Eon-Kapazitäten zur Erzeugung von erneuerbarem Strom und Atomstrom übernehmen und eine Minderheitsbeteiligung von 16,67 Prozent an Eon eingehen. Auch wenn die EU-Kommission den RWE-Teil des großen Energiedeals billigen wird, so erwarten Fachleute doch Bedenken der Wettbewerbshüter bei der Übernahme von Innogy durch Eon. In der nächsten Woche stehen erste Entscheidungen der EU-Kommission an, ob der Deal von Brüssel vertieft geprüft wird. Zugleich nimmt die Kritik an der marktbeherrschenden Stellung der neuen Eon bei der Strom- und Gasversorgung zu. Der Essener Konzern will die Kerngeschäfte Netz und Vertrieb der RWE-Tochter Innogy übernehmen, während bei RWE die Stromerzeugung gebündelt werden soll. 

Was gegen die Übermacht helfen würde? 

Energiewende, dezentral. 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Fünf EU-Staaten fordern 100 Prozent Erneuerbare Energie

Die Energieminister der 28 EU-Staaten haben am Montag ihre erste öffentliche Debatte über den Klimaplan der Europäischen Kommission für 2050 abgehalten. Fünf Mitgliedstaaten kritisierten dabei, dass unter den von der EU-Exekutive vorgeschlagenen Optionen ein Szenario für 100 Prozent Erneuerbare Energien fehle. Einige Mitgliedstaaten wie Spanien haben bereits angekündigt, dass sie ein Stromsystem anstreben, das zu 100 Prozent auf Erneuerbarer Energie beruht. Der Luxemburgische Energieminister Claude Turmes, der die Sitzung eröffnete, bezog sich mit seinen Aussagen auf ein 100-Prozent-System für Erneuerbare Energien, das Heizung, Kühlung, Transport und sonstige Energieaufwendungen einschließt. Er wurde darin von seinen österreichischen, irischen, litauischen und spanischen Amtskollegen unterstützt. Weil es sich bei dem Klimaplan nicht um einen rechtsverbindlichen Text handelt, haben die EU-Regierungen freie Hand in ihrer Bewertung der Kommissionsstrategien. Man kann deshalb davon ausgehen, dass Luxemburg oder andere Mitgliedstaaten eine weitere Option für ein Szenario mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien selbst einbringen könnten. 

Mehr Informationen finden Sie zum Beispiel hier.