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Europäischer Solarpreis 2018: Bekanntgabe der Preisträger

Acht wegweisende Projekte und Initiativen aus ganz Europa und darüber hinaus werden mit dem diesjährigen Europäischen Solarpreis ausgezeichnet. Den traditionsreichen Preis erhalten zum Beispiel die Pilatus Flugzeugwerke AG für die architektonisch perfekt integrierte Photovoltaikanlage auf dem Dach ihrer Produktionshalle, mit welcher der gesamte Energiebedarf der Flugzeugproduktion abgedeckt werden kann. Auch die israelisch-palästinensische NGO Comet-ME wird ausgezeichnet. Diese versorgt rund 4.000 Menschen in Palästina, die keinen Zugang zum Versorgungsnetz haben, mit Erneuerbaren Energien und sauberem Wasser. Die aktuelle Pressemitteilung mit allen Preisträgern finden Sie hier.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung stellen wir die innovativen und engagierten Gewinner im Bonner Kunstmuseum vor. Im Vorfeld wird Oberbürgermeister und ICLEI-Präsident Ashok Sridharaneine inhaltliche Einführung geben und im Rahmen eines Panels wird die Bedeutung lokaler und regionaler Initiativen für die europäische Energiewende diskutiert. Moderiert wird die Veranstaltung von EUROSOLAR-Präsident Prof. Peter Droege.

Ein gemütliches Get-together mit Snacks und Getränken rundet die Veranstaltung ab. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung erhalten Sie hier.

Wann: Samstag, den 17. November 2018
Einlass: 14:30 Uhr, Beginn: 15:00 Uhr, Ende: 17:30 Uhr
Wo: Kunstmuseum Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 2, 53113 Bonn, Deutschland

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Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigen – nicht ausbremsen!

Aus aktuellem Anlass weist der Vorstand der deutschen Sektion von EUROSOLAR in einer Resolution erneut auf die Notwendigkeit einer beschleunigten Energiewende hin. Denn die Bundesregierung sorgt mit ihren überraschenden Plänen weiterhin dafür, die – von den Bürgerinnen und Bürgern mehrheitlich gewollte – Energiewende zu verlangsamen. Dies zeigen u.a. die aktuell geplanten Kürzungen der Einspeisevergütung für Solaranlagen auf Dächern im Rahmen eines sogenannten Energiesammelgesetzes.

Damit wird erneut Politik gegen die kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie gegen das Handwerk gemacht und nicht zuletzt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zerstört – allesamt die entscheidenden Akteuere für eine erfolgreiche dezentrale Energiewende. Die Verlängerung des teuren Parallelbetriebs zweier unterschiedlicher Energiesysteme durch die ständige Ausbremsung der Erneuerbaren macht auch volkswirtschftlich gesehen keinen Sinn.

Statt die Erneuerbaren Energien auszubremsen und damit das Klima ebenso zu schädigen wie die Wirtschaft und die Verbraucher, fordert EUROSOLAR die Koalition aus CDU/CSU und SPD auf, die von Bundeswirtschaftsminister Altmaier im Energiesammelgesetz geplante abrupte Senkung der Einspeisevergütung zu unterbinden und endlich den Weg für eine beschleunigte Energiewende zu ebnen.

Lesen Sie hier die vollständige Resolution.

Ihr Engagement für unsere Arbeit

30 Jahre EUROSOLAR – Dank Ihrer Unterstützung konnten wir in den letzten drei Jahrzehnten bereits viel erreichen, um unserem Ziel, einer dezentralen und bürgernahen Energiewende auf Basis 100 Prozent Erneuerbaren Energien, näherzukommen. Wie die neuesten Erkenntnisse über den Klimawandel zeigen, wird die Zeit immer knapper, rechtzeitig zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Energieversorgung zu wechseln. Dieser Wechsel muss nicht auf Verzicht basieren. Ganz im Gegenteil, er bietet sogar sozialökonomische Chancen für die ganze Gesellschaft. Doch damals wie heute erhebt sich großer Widerstand von denjenigen, die von den veralteten und überkommenen Strukturen der Kohle & Co. profitieren.

Im Rahmen unserer politischen Arbeit und unserer Bildungsarbeit sind wir daher mehr denn je auf die Unterstützung von Mitgliedern und Spendern angewiesen. Denn unsere kritische und unabhängige Stimme als gemeinnütziger Verein wird nicht durch Dritte finanziert. Daher möchten wir Sie freundlich um Ihre Spende bitten, die uns hilft, weiterhin tatkräftig anzupacken. Selbstverständlich können Spenden an EUROSOLAR steuerlich geltend gemacht werden. Wir danken für die Mithilfe!

Wie Sie spenden können erfahren Sie hier.

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EEG-Klage der Sonneninitiative Marburg

Die so genannte EEG-Umlage wird zur Finanzierung der Energiewende über das Erneuerbare-Energien-Gesetz von allen Stromkunden erhoben, so heißt es. Doch de facto sind große Industriebetriebe weitgehend von der Finanzierung der Energiewende befreit. Bürgerinnen und Bürger tragen deren Anteil mit bis zu fünf Milliarden Euro. Der Verein Sonneninitiative e.V. aus Marburg hat dagegen nun Klage eingereicht. Er lässt nun prüfen, ob es sich bei dieser Praxis um eine verfassungswidrige Beihilfe handelt. Neben einigen anderen Initiativen und Vereinen unterstützt auch EUROSOLAR diese Klage ideell.

Weitere Informationen: https://eeg-klage.de

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EEG-Umlage sinkt zum zweiten Mal in Folge

Mitte Oktober haben die Übertragungsnetzbetreiber (ÜBN) die Höhe der EEG-Umlage für das Jahr 2019 bekanntgegeben: Sie beträgt 6,405 Cent/kWh, das entspricht einem Rückgang um sechs Prozent. Aktuell liegt die EEG-Umlage bei 6,792 Cent/kWh. Mit der EEG-Umlage wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Strommarkt gefördert. Im letzten Jahr wurde dadurch schon mehr als ein Drittel des deutschen Stromverbrauchs aus nachhaltigen Energiequellen erzeugt. In den letzten fünf Jahren konnte die EEG-Umlage stabilisiert werden. 2014 lag sie nur unwesentlich niedriger bei 6,24 Cent/kWh. Gleichzeitig ist die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien seitdem um 50 % gestiegen. Die ÜBN rechnen 2019 mit einem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien um knapp sechs Gigawatt (GW). Dadurch nimmt die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien um 13 Milliarden Kilowattstunden oder umgerechnet zwei Prozent des deutschen Stromverbrauchs weiter zu.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Fossilfreie Pensionsfonds

Die Bürgerbewegung Fossil Free Berlin ruft die Mitglieder und ehemaligen Mitglieder des Bundestages auf, die Pensionen von 600.000 Bundesbeamten fossilfrei zu finanzieren und ein entsprechendes Gesetz noch vor dem UN-Klimagipfel im Dezember 2018 zu beschließen. Fossil Free lädt die Abgeordneten ein, den "Berliner Konsens für Klimastabilität & Rücklagen des Bundes" persönlich zu unterzeichnen und parteiübergreifend zusammenzuarbeiten. „Der Bundestag soll darauf hinwirken, dass bestehende direkte und indirekte Investitionen des Bundes in Unternehmen, deren Geschäftsmodelle den Zielen des Klima-Übereinkommens von Paris zuwider laufen, beendet und zukünftig ausgeschlossen werden“, heißt es in dem Schreiben. Wie die ZEIT berichtete, stecken allein 542 Millionen Euro Pensionsrücklagen des Bundes in klimaschädlichen Aktien von Kohle-, Öl- und Gas-Konzernen. Entscheidend wird sein, dass die Abgeordneten am Ende ein Gesetz beschließen, damit die Pensionsrücklagen des Bundes nicht weiter zum Aufheizen des Weltklimas verwendet werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Energiewendenutzen übersteigt Kosten bei Weitem

Der Kohleausstieg ist nicht nur klimapolitisch dringend notwendig, sondern auch energiewirtschaftlich eine sinnvolle Lösung. Das schrittweise Stilllegen der Kraftwerke nach einer festen Reihenfolge ermögliche große Steuerbarkeit und schaffe den nötigen zeitlichen Vorlauf für Strukturwandel. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Der sogenannte Kohle-Reader macht Wissen aus einer Fülle von Studien und Forschungsergebnissen zugänglich. Er informiert wissenschaftlich über Fakten und Zusammenhänge und benennt Vor- und Nachteile von Handlungsoptionen. Kohlekraftwerke sind für knapp 40 % des erzeugten Stromes und circa 80 % der CO2-Emissionen des deutschen Stromsektors verantwortlich. Durch einen Ausstieg aus der Kohle würden in Deutschland die nötigen Investitionen in Bereichen wie Nachfragemanagement, Speicher, Power-to-X-Anwendungen und Effizienztechnologien angereizt werden, unterstreichen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Bericht. Weiterhin könne eine Reduzierung der Kohleverstromung an einigen Stellen zu einer deutlichen Entlastung der Netzsituation führen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Anteil der Erneuerbaren steigt weiter

Der Anteil Erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch ist im Laufe des Jahres auf 38 Prozent gestiegen. Damit liegt er bereits drei Prozentpunkte höher als im Vorjahreszeitraum, wie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mitteilen. In den Monaten Januar, April und Mai erreichten die Erneuerbaren dank Sonne und Wind sogar bis zu 43 %. Von Anfang Januar bis Ende September erzeugten regenerative Quellen fast 170 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom. Den größten Anteil lieferte die Windkraft an Land mit fast 63 Milliarden. Solaranlagen legten um fast 16 % zu und produzierten mehr als 41 Milliarden kWh. Es folgen Biomasse mit 34 Milliarden kWh und Wasserkraft mit gut 13 Milliarden kWh, die wegen der langen Dürre aber fast zehn Prozent weniger Strom lieferte als im Vorjahreszeitraum.

Weitere Informationen finden Sie hier.