Newsletter

Kommende Veranstaltungen

Newsletter Header Newsletter

Inhalt:  

EUROSOLAR Veranstaltungen
EUROSOLAR aktuell
EUROSOLAR unterstützt
Kurz kommentiert

BannerEUROSOLARVeranstaltungen

Gartenfest zum 30. Jubiläum von EUROSOLAR

Vor 30 Jahren, am 22. August 1988, wurde auf Initiative von Hermann Scheer die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. gegründet. Aus diesem Anlass möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern, gemeinsam in die Vergangenheit und in die Zukunft blicken und Sie herzlich zur EUROSOLAR-Geburtstagsfeier einladen, die am Samstag, den 25. August 2018 von 14 Uhr bis 19 Uhr in der EUROSOLAR-Geschäftsstelle, Kaiser-Friedrich-Straße 11, in Bonn stattfinden wird.

Wir freuen uns auf das Zusammensein mit bekannten und neuen Gesichtern und blicken mit Vorfreude auf den Sommer. Bitte geben Sie uns per E-Mail an 30Jahre@eurosolar.de verbindlich bis zum 12. August 2018 Bescheid, ob wir Sie zu unserem Gartenfest begrüßen dürfen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Verleihung des Deutschen Solarpreises 2018

Der Deutsche Solarpreis geht in die 24. Runde! Erneut zeichnet EUROSOLAR in zehn Kategorien beispielhafte Akteure aus, die durch Engagement und Innovation die dezentrale Energiewende vorantreiben. Mit Beiträgen von Lothar Schneider von der EnergieAgentur.NRW, dem Bonner Bürgermeister Reinhard Limbach, EUROSOLAR-Präsident Prof. Peter Droege und StS Christoph Dammermann vom MWIDE bietet das Programm vielfältige Impulse. Nach der Prämierung und Würdigung der ausgezeichneten Projekte durch Dr. Axel Berg wird die Veranstaltung mit einem Get-Together gemütlich ausklingen und bietet Zeit zum Netzwerken und Diskutieren.

Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier

Wann: 15. September 2018
Einlass: 14:30 Uhr, Beginn: 15:00 Uhr, Ende: 19:00 Uhr
Wo: Münster Carré Bonn, Gangolfstraße 14, 53111 Bonn

Jubiläums-Symposium und parlamentarischer Abend in Berlin: Ein Europa der Erneuerbaren Energien

Im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums organisiert EUROSOLAR das Symposium „Ein Europa der Erneuerbaren Energien“. Auf der Veranstaltung werden renommierte Referentinnen und Referenten wichtige Impulse vorstellen, wie endlich die Weichen für ein 100 % Erneuerbares Europa gestellt werden können. Gemeinsam mit den Vorsitzenden aus den EUROSOLAR-Sektionen und Vertreterinnen und Vertretern aus Parlamenten diskutieren wir anschließend die Chancen und Hemmnisse für ein Europa der Erneuerbaren Energien. Beim anschließenden Abendempfang können die Debatten in entspannter Atmosphäre fortgesetzt werden.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung statt und wird in Deutsch und Englisch verdolmetscht. Ab sofort können Sie sich hier anmelden.

Wann: 27. September 2018
Einlass: 9:30 Uhr, Beginn: 10:00 Uhr
Wo: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin

Den Programmflyer finden Sie hier.

Newsletter Header EUROSOLAR Aktuell

Call for Abstracts: 13th International Renewable Energy Storage Conference (IRES2019)

EUROSOLAR organisiert vom 12.-14. März 2019 zum 13. Mal die Internationale Konferenz für die Speicherung Erneuerbarer Energien. Die wissenschaftliche Speicherkonferenz bildet zusammen mit der Konferenz und B2B-Messe Energy Storage Europe der Messe Düsseldorf die weltweit größte Fachveranstaltung zu allen Formen von Energiespeichern.

Wir laden Sie herzlich ein, eine Kurzzusammenfassung ihrer wissenschaftlichen Arbeit einzureichen. Neben Beiträgen zu den vielfältigen Speichertechnologien stehen die praktischen Anwendungen in den Bereichen Mobility, Heat und Smart Networks im Fokus. Auch Beiträge zu rechtlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen sind willkommen.

Aus den Einreichungen des Calls wird das Konferenzprogramm (Posterausstellung und Vortragssessions) erstellt. Den vollständigen Call for Abstracts sowie weitere nützliche Informationen zum Ablauf erhalten Sie unter www.energystorageconference.org

Die Deadline für den Call ist der 14. September 2018.

Newsletter Header EUROSOLAR–unterstuetzt

Energiewendeforum des Grüner Strom Label am 18.9.2018 in Bonn

Das 5. Energiewendeforum des Grüner Strom Label e.V. findet am 18. September in Bonn statt. Kooperationspartner und Gastgeber sind die Stadtwerke Bonn (SWB Energie und Wasser) sowie die EnergieAgentur.NRW mit der Dachmarke Elektromobilität NRW.

Die Themenforen befassen sich mit „E-Mobilität und Verkehrswende“, „Dezentrale Energiewende und Post-2020-Konzepte“ sowie mit dem Bereich „Smarte Energieversorgung und Sektorenkopplung“, der von EUROSOLAR moderiert wird. Abends findet dann ein Abendempfang anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Grüner Strom Label e.V. statt. 

Wer sich frühzeitig anmeldet, profitiert vom Early-Bird-Rabatt. Zur Anmeldung und zu weiteren Informationen geht es hier entlang.

kurz kommentiert

EU-Kommission lädt zur Stellungnahme – nehmen Sie Stellung!

Um eine Strategie zur langfristigen Reduktion von Treibhausgasen in der Atmosphäre zu entwickeln, hat die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation eingeleitet. Zum Auftakt fand am 10. und 11. Juli eine Veranstaltung in Brüssel statt. Nun sind bis zum 9. Oktober 2018 alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen dazu aufgerufen, Stellung zu nehmen. Hintergrund ist die Forderung der EU-Staats- und Regierungschefs, innerhalb von zwölf Monaten einen "Vorschlag für eine Strategie zur langfristigen Verringerung der Treibhausgasemissionen in der EU gemäß dem Pariser Abkommen" vorzulegen. Sie folgten damit einer ähnlichen Forderung des Europäischen Parlaments. Die Konsultation zielt darauf ab, Ansichten über die technologischen und sozioökonomischen Wege, die für eine langfristige EU-Strategie zur Minderung der Treibhausgase möglich oder notwendig sind, zu untersuchen. Daten und Fakten sollen gesammelt und Bürgermeinungen einbezogen werden. Die Kommission beabsichtigt, ihren Strategievorschlag vor der nächsten UN-Klimakonferenz (COP24) im Dezember 2018 in Katowice, Polen, vorzulegen.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Stellungnahme finden Sie hier.

Amerikanisches Erdgas für Europa

Am 25. Juli trafen sich EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und US-Präsident Trump zu Handelsgesprächen in Washington. Dabei sagte Juncker unter anderem zu, dass künftig mehr Flüssigerdgas (LNG) nach Europa geliefert werden solle. Ein Versprechen, dass einem von der IEA prognostizierten Trend folgt. Dieser sieht bis 2040 einen Importanstieg bei LNG von 20 Prozent voraus. Durch das – zumindest in Europa – hochumstrittene Fracking, bei dem unter hohem Druck Wasser und Chemikalien in tiefe Gesteinsschichten gepresst werden, erleben die USA zurzeit einen Schiefergasboom. Das so geförderte „Liquid Natural Gas“ soll die Amerikaner in den nächsten Jahren zu einem der größten Erdgasexporteure weltweit machen – hier zu Lasten einen echter Energiewende.

Denn der Import des fossilen Brennstoffes blockiert den weiteren Ausbau dezentraler Erneuerbarer Energien in Europa und steht nicht zuletzt durch den Schiffstransport im klaren Widerspruch zu einer emissionsfreien Energieversorgung. Und mehr noch: Der Einsatz von Chemikalien in der Frackingflüssigkeit stellt eine reale Gefahr für die Umwelt dar. Außerdem gibt es viele Wissenslücken bezogen auf den Einsatz der Chemikalien und anderer Abschnitte des Fracking-Prozesses. Durch die wassergefährdenden Eigenschaften der eingesetzten Stoffe ergeben sich verschiedenste Risiken. 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Altmaiers Sommerreise

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich für den August etwas Besonderes überlegt: Er geht auf Netzausbau-Sommerreise und klappert jeden Engpass persönlich ab. Während die Umweltminister der Länder beim Netzausbau schneller vorankommen wollen, will die Bundesregierung finanzielle Anreize für Grundstückseigentümer prüfen. Der Wirtschaftsminister gibt sich derweil bürgernah und sucht das Gespräch mit Akteuren vor Ort. Seine „Netzausbaureise“ führt ihn vom 14. bis 16. August nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Geplant sind unter anderem Gespräche bei der Bundesnetzagentur in Bonn, der Besuch eines Gaskraftwerks in Köln sowie eines Konverters für Strom aus Windkraft auf See in Emden. Altmaier will außerdem eine Erdkabel-Baustelle besuchen und Bürgergespräche führen. Der Wirtschaftsminister hatte angekündigt, er wolle den Netzausbau in Deutschland beschleunigen, denn noch immer glaubt man (oder gibt vor zu glauben), dass dieser eines der größten Probleme der Energiewende sei. Gegen die Strom-Autobahnen gibt es an vielen Orten Widerstand von Anwohnern, Landwirten und Umweltschützern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Und eine Stellungnahme von EUROSOLAR-Vizepräsident Stephan Grüger MdL zum Märchen vom Windstrom, der von Norden in den Süden muss, hier.

Einschränkung der Einspeisevergütung

Während drastische Klimaveränderungen die Medien dominieren, werden hierzulande weitere Maßnahmen getroffen, um eine vollständige und schnelle Energiewende auszubremsen. So werden nun die Fördersätze für PV-Anlagen, die in der Zeit vom 1. August bis zum 31. Oktober 2018 den Betrieb aufnehmen, gemäß des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) angepasst und um jeweils ein Prozent pro Monat gekürzt. Die Förderung für kleine Photovoltaikanlagen bis zehn Kilowatt Leistung sinkt in der festen Einspeisevergütung von derzeit 12,20 Cent pro Kilowattstunde auf nunmehr 12,08 Cent pro Kilowattstunde. Entscheidend für diese Anpassung ist der Brutto-Zubau der letzten sechs Monate, der auf ein Jahr hochgerechnet wird. In diesem Zeitraum liegt der annualisierte Brutto-Zubau laut Bundesnetzagentur mit etwa 2.727 Megawatt knapp über dem gesetzlich festgelegten Ausbaupfad von 2.500 Megawatt. Hierin sind alle Meldungen in diesem Zeitraum, auch Nachmeldungen und Korrekturen von Anlagendaten enthalten. Der Brutto-Zubau setzt sich zusammen aus den Anlagen im Photovoltaik-Melderegister und den Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Anlagenregister.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bienenstrom

Zum Schmunzeln lädt diesen Monat eine Meldung aus Nürtingen ein. Im Biosphärengebiet wird Ökostrom mit der privatwirtschaftlichen Finanzierung von artenreichen Blühflächen kombiniert. Anstatt Energiemais in Biogasanlagen zu vergären, werden ertragreiche und mehrjährige Wildpflanzenmischungen verwendet, die auch dem Insektenbestand in der Region helfen. Weil der Ertrag allerdings deutlich geringer ist als beim Energiemais, fließt mit jeder durch die Stadtwerke Nürtingen verkauften Kilowattstunde Bienenstrom ein Cent in den Anbau von mehrjährigen, ertragreichen Wildpflanzenmischungen, die Maismonokulturen ersetzen sollen. Die am Projekt beteiligten Landwirte erhalten für ihr Engagement für den Artenschutz einen jährlichen Blühhilfe-Beitrag und werden zu so genannten Blühpaten. Bei einem Haushalt mit drei Personen und einem Verbrauch von 3.600 kWh entspricht das einer Fläche von ca. 500 m², die die Landwirte in wichtige Lebensräume für Feldvögel und Insekten verwandeln könnten, erklären die Projektbeteiligten. 

Weitere Informationenh finden Sie hier.