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Braucht wirklich jeder ein eigenes Auto oder eine eigene Bohrmaschine? Immer mehr sagen nein. Mit Smartphone kann man sich heute ein Auto, Übernachtungsmöglichkeiten oder eine Leiter leihen.

Die Insektenretter

Verliert Eigentum durch diese Sharing Economy in Zukunft an Bedeutung? Inwieweit profitiert auch die Umwelt, wenn wir mit weniger Besitz auskommen und mehr teilen? Carsharing und andere Verleiharten boomen jedenfalls. Oder sollte man eher sagen: Sie boomten?

Hygiene und Social Distancing

Denn Sharing funktioniert seit der Corona-Krise nur noch eingeschränkt. Der Verkehr hat abgenommen und "Social Distancing" und Hygiene machen den Betreibern zu schaffen. Millionen hatten sich bisher mit Airbnb oder Couchsurfing einen preiswerten Urlaub organisiert. Der Shutdown hat alles zum Erliegen gebracht. Auch haben viele Angst, sich im Carsharing-Auto oder in der fremden Wohnung zu infizieren. Wer weiß, wer vorher hier drin war. Auch sogenannte Kleiderpartys, bei denen umweltfreundlich Textilien getauscht wurden und neue Besitzer fanden, sind in Corona-Zeiten tabu.

Andere Internet-Plattformen des Teilens jedoch zeigen in der Krise ihre Stärke: Über die gut etablierten Netzwerke nebenan.de oder foodsharing.de wird Menschen in Not jetzt schnell und unkompliziert geholfen.

"planet e." hat einen jungen Nachhaltigkeitsforscher begleitet, der Sharing in vielen Lebenslagen nutzt und analysiert, aus ökologischer Sicht, aber auch im sozialen Zusammenhang.

Die Sharing Economy ist ein Milliardenmarkt geworden. 2015 verzeichnete man weltweit Umsätze von 15 Milliarden Dollar, 2025 sollten es schon 300 Milliarden sein. Wissenschaftler haben diesen erst zehn Jahre alten Wirtschaftszweig untersucht und eine zunehmende Kommerzialisierung festgestellt. Denn oft haben sich Großunternehmen im dem neuen Wirtschaftsbereich breit gemacht.

Beitragslänge: 28 min
Datum: 19.04.2020
Verfügbarkeit: Video verfügbar bis 19.04.2021
Produktionsland und -jahr: Deutschland 2020