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Seit jeher siedeln Menschen an Küsten und leben dort von der Fauna der Meere. Doch immer mehr geraten diese Regionen in den Fokus fremder wirtschaftlicher Interessen.

Ocean Grabbing

Tourismusindustrie, Privatwirtschaft und Naturschutz schicken sich an, diese Küstengebiete zu verteilen und neuen Ordnungen zu unterwerfen. Damit werden immer häufiger traditionelle Nutzungsrechte der lokalen Bevölkerung außer Kraft gesetzt.

Verlust der Lebensgrundlage

Fischern und Küstenbewohnern wird ihre Lebensgrundlage entzogen. Initiatoren und Nutznießer dieser schleichenden Privatisierung und Kommerzialisierung sind internationale Unternehmen, Organisationen oder Staaten. Größte Verlierer sind oftmals das bisher intakte Miteinander von lokaler Bevölkerung und natürlichen Ressourcen.

Die ZDF-Umweltdokumentationsreihe "planet e." geht anhand von zwei Beispielen der maritimen Kommerzialisierung nach:

In Sri Lanka, wo Tourismusentwicklung staatlich angeordnet ist, wird der Landraub von Küstengrundstücken zunehmend beliebte Praxis, um zum Beispiel Hotels direkt am Meer bauen zu können. Dadurch verlieren die vorherigen Privatbesitzer oft ihre notwendigen Einnahmequellen und einheimische Küstenfischer die Möglichkeit, vom Strand aus zu fischen. Aber wie sollen sie nun ans Meer gelangen und ihre Netze auswerfen, wovon sollen sie leben?

In Costa Rica wollen Umweltschützer im maritimen Schutzgebiet Barra del Colorado den Krabbenfang komplett verbieten. Der Krabbenfang ist aber die einzige Möglichkeit der wenigen Menschen, hier zu überleben - seit Generationen.

Beitragslänge: 28 min
Datum: 15.12.2019
Verfügbarkeit: Video verfügbar bis 15.12.2020
Produktionsland und -jahr: Deutschland 2019