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1. EUROSOLAR Veranstaltungen
2. EUROSOLAR Aktuell
3. Kurz kommentiert

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12. EUROSOLAR-Konferenz Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien

Digitalisierung, Energiewende und Verkehrswende stellen die kommunalen Versorger vor große Herausforderungen. Unsere Konferenzreihe widmet sich der intensiven Diskussion, wie Kommunen und Stadtwerke den Anforderungen erfolgreich begegnen können.

Am 15. und 16. Mai 2018 veranstaltet EUROSOLAR e.V. in Kooperation mit der N-ERGIE Aktiengesellschaft und der Kompetenzinitiative ENERGIEregion Nürnberg e.V. die jährlich stattfindende Stadtwerkekonferenz in Nürnberg. Auf der zweitägigen Konferenz wird den Fragen nachgegangen, wie eine echte Energiewende gelingt und wie Stadtwerke ihre Stärken dabei geschickt nutzen können. Es erwartet Sie ein relevantes und spannendes Programm.

Das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite: www.stadtwerke-konferenz.eurosolar.de

Unternehmen, Organisationen und Institutionen finden dort auch alle Informationen, um sich in Nürnberg als Aussteller oder Sponsor zu präsentieren.

Bewerbungsphase für Solarpreise 2018

Die Solarpreise von EUROSOLAR e.V. gehen in die nächste Runde! Bis zum 31. Mai können Bewerbungen und Vorschläge für den Deutschen und Europäischen Solarpreis 2018 eingereicht werden.

Die Ausschreibung erfolgt in vielfältigen Kategorien und richtet sich an alle Akteure der Energiewende, die durch Innovation und Engagement den Weg in die erneuerbare Zukunft weisen und dabei zeigen, wie sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Fortschritt erfolgreich miteinander verbunden werden können. Von erneuerbaren Mobilitätslösungen über beispielhafte Architektur, internationalen entwicklungspolitischen Projekten und herausragenden Einzelpersonen reicht die Bandbreite.

Bewerben können sich Städte/Gemeinden, ArchitektInnen, kommunale und privatwirtschaftliche Unternehmen, Vereine, Organisationen und Genossenschaften, JournalistInnen und natürlich Bürgerinnen und Bürger, die die Energiewende aktiv unterstützen. Ebenso freuen wir uns über Ihre Vorschläge preiswürdiger Projekte.

Die Bewerbungsphase läuft bis zum 31. Mai 2018. Alle Einsendungen werden einer qualifizierten Jury vorgelegt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bewerbungen können schnell und unkompliziert online einreicht werden.

Alle Informationen und die Möglichkeit zur Teilnahme:
Deutscher Solarpreis 2018
Europäischer Solarpreis 2018

Das 30-jährige EUROSOLAR-Jubiläum naht!

Vor 30 Jahren, am 22. August 1988, wurde auf Initiative von Hermann Scheer die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. gegründet. Aus diesem Anlass möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern, gemeinsam in die Vergangenheit und in die Zukunft blicken und Sie herzlich zur EUROSOLAR-Geburtstagsfeier einladen, die am Samstag, den 25. August 2018, von 14 bis 19.30 in der EUROSOLAR-Geschäftsstelle, Kaiser-Friedrich-Straße 11 in Bonn stattfinden wird.

Nach der gemeinsamen Eröffnung und Begrüßung wird bei einem entspannten Gartenempfang viel Zeit sein für Gespräche über die letzten und die nächsten 30 Jahre EUROSOLAR. Begleitet wird der Empfang dabei von Impulsen aus unseren Sektionen und von unseren langjährigen Partnern und Unterstützern.

Wir freuen uns auf das Zusammensein mit bekannten und neuen Gesichtern und blicken mit Vorfreude auf den Sommer. Bitte geben Sie uns per E-Mail an 30Jahre@eurosolar.de verbindlich bis zum 5. August 2018 Bescheid, ob wir Sie zu unserem Gartenfest begrüßen dürfen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Save the date! Jubiläums-Symposium „Ein Europa der Erneuerbaren Energien“ in Berlin

Im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums organisiert EUROSOLAR das internationale Symposium „Ein Europa der Erneuerbaren Energien“. Dabei wird die Energiewende aus unterschiedlichen Perspektiven aus Europa thematisiert und der Frage nachgegangen, wie eine schnelle, dezentrale und partizipative Energiewende das Fundament eines geeinten Europas erneuern kann.

Das Symposium findet am Donnerstag, den 27. September 2018, in Berlin in den Räumlichkeiten der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Mit Impulsen renommierter ReferentInnen sowie aus den EUROSOLAR-Sektionen und mit einem parlamentarischen Diskussionsforum möchten wir die europäischen Perspektiven des Solarzeitalters vertiefen und praxisnah diskutieren. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung statt und wird in Deutsch und Englisch verdolmetscht.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite.

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Rückblick IRES 2018

Mit großem Erfolg fand dieses Jahr vom 13. – 15. März die Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES2018) in Düsseldorf statt, die zum 12. Mal von EUROSOLAR organisiert wurde. Gemeinsam mit der Energy Storage Europe (ESE) und der Messe Düsseldorf wurde an drei Konferenztagen die Welt der Speichertechnologien aus wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Perspektive beleuchtet und kontrovers diskutiert.

Die Konferenz hat gezeigt, dass die Diskussion über neue Geschäftsmodelle, Alternativen und Ergänzungen zum Netzausbau, intelligent vernetzte dezentrale Anwendungen, Netzdienstleistungen und natürlich die Konvergenz der Märkte für Strom, Wärme und Verkehr weiter an Relevanz und Tiefe gewonnen haben.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Impressionen der IRES-Konferenz finden Sie auf unserem Flickr-Account.

Erneuerbare-Energien-Gesetz wird volljährig – EUROSOLAR-Presseinformation zum 01. April 2018 (kein Aprilscherz)

Am 1. April des Jahres 2000 trat in Deutschland das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) offiziell in Kraft. Mit damals lediglich 12 Paragraphen löste das – von einer parteiübergreifenden parlamentarischen Initiative unter Führung von Hermann Scheer und Hans-Josef Fell erarbeitete – Gesetz eine Vielzahl privater, kommunaler und unternehmerischer Energiewendeinvestitionen aus. Über 27.000 Windkraftanlagen, mehr als 1,6 Millionen Photovoltaikanlagen auf Dächern und anderweitig schlecht nutzbaren Freiflächen sowie tausende Wasserkraft- und Biomasseanlagen haben die Energiewelt revolutioniert. Diese Anlagen stellen heute bereits mehr als ein Drittel des deutschen Stromverbrauchs umweltverträglich, nachhaltig und dezentral sicher. So wurden das Oligopol der ehemals vier großen Energiekonzerne durchbrochen, weit über 300.000 zukunftsfähige Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen, positive Wertschöpfungseffekte in allen Landesteilen erzeugt, eine rasante Technologieentwicklung ermöglicht und Milliardensummen für vermiedene Brennstoffkosten eingespart.

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Fraunhofer ISE-Studie: Sonne und Wind werden zur günstigsten verfügbaren Energiequelle

Aus einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) geht hervor, dass die Gestehungskosten für Strom aus Erneuerbaren Energien weiterhin kontinuierlich und deutlich sinken und längst kein Hindernis mehr für eine emissionsfreie Stromerzeugung darstellen werden.

Bereits heute sind neu errichtete Photovoltaik-Anlagen und Onshore-Windenergieanlagen günstiger als neu errichtete fossile Kraftwerke, und dieser Trend wird sich laut Projektleiter Dr. Christoph Kost bis 2035 deutlich verstärken. Die Erneuerbaren Energien erlangen eine immer bessere Wettbewerbsposition, die zu neuen Anwendungen und stark wachsenden Märkten führt. Die Volllaststunden der konventionellen Kraftwerke sinken durch einen höheren Anteil der Erneuerbaren dagegen weiter, was ihre Kosten in die Höhe treibt. Hinzu kommen steigende Brennstoff- und CO2-Zertifikatspreise.

Aktuell erzielen PV-Anlagen je nach Anlagentyp und Globalstrahlung Stromgestehungskosten zwischen 3,71 und 11,54 €Cent/kWh. Die Studie sieht die Photovoltaik unter allen Kraftwerkstypen im Mittel als die dauerhaft kostengünstigste Technologie in Deutschland an. Beim Windstrom führten sinkende Anlagekosten und steigende Volllaststunden zu den niedrigen Gestehungskosten von 3,99 bis 8,23 €Cent/kWh, was sie zur zweitgünstigsten Erzeugungstechnologie macht. Zudem prognostizierten die Forscher des Fraunhofer ISE, dass durch technologische Fortschritte PV-Freiflächenanlagen in Süddeutschland und Onshore-Windenergieanlagen an windreichen Standorten bis 2035 die durchschnittlichen Stromgestehungskosten aller fossilen Kraftwerke deutlich unterbieten werden.

Wir sagen es ja seit langem: der vollständige Wechsel zu einer Erneuerbaren Energieversorgung schont die Umwelt, stärkt eine nachhaltige Wirtschaft und kann für soziale Teilhabe sorgen, wenn man es denn richtig angeht.

Die Studie des Fraunhofer-ISE finden Sie hier.

Rolle rückwärts: RWE und Eon formieren sich zum letzten Gefecht

Die Kohle- und Atomkonzerne Eon und RWE haben sich überraschend, und auffällig kurz nach dem Ende der Koalitionsverhandlungen, zusammengetan und werden ihre Geschäfte neu aufteilen. Die verschiedenen Bereiche werden dabei so verschoben, dass am Ende ein Netzriese (Eon) und ein Erzeugungsriese (RWE) entstehen. Auf der Strecke bleibt dabei die „Ökostrom“-Tochter Innogy, die von RWE gerade mal vor zwei Jahren mit großem medialem Aufwand gegründet und an die Börse gebracht wurde. Die Innogy-Geschäftsbereiche werden nun wieder aufgeteilt und zurück bleiben eine Marketinghülle und voraussichtlich einige tausend Angestellte.

Der Mega-Deal wurde an der Börse mit Kurssprüngen gefeiert, denn durch die Neuaufteilung der Unternehmen gewinnen diese zumindest kurzfristig mehr Marktmacht. Für die Energiewende ist es hingegen ein Schritt in die falsche Richtung und das Eingeständnis in eine verfehlte Unternehmenspolitik. Mit Innogy verschwinden die zarten Ambitionen von RWE, sich auf Erneuerbare Energien zu fokussieren. Das wiederum passt durchaus zum Koalitionsvertrag von Union und SPD, in dem die drängende Frage nach einem Kohleausstieg an eine Kommission ausgelagert wurde. Der neue Energieminister Peter Altmaier zeigte sich jedenfalls erfreut über die Vorgänge.

Einen ausführlichen Kommentar von Claudia Kemfert lesen Sie hier.

Meta-Studie des Öko-Instituts für die Renewables Grid Initiative (RGI) zu Dezentralität, Regionalisierung und Stromnetze

Das Öko-Institut hat im Auftrag der RGI, einem Zusammenschluss europäischer Übertragungsnetzbetreiber und einiger Nichtregierungsorganisationen (z.B. CAN, WWF und Germanwatch), eine Meta-Studie veröffentlicht. Darin werden verschiedene Studien zu dezentralen Stromsystemen und deren Implikationen für den zukünftigen Netzausbau verglichen. 

Die Pressemitteilung zur Veröffentlichung stellt fest, dass auch eine dezentrale Stromerzeugung nicht ohne die bis 2030 geplanten rund 4.000 Kilometer neuen Stromtrassen in Deutschland auskomme. Der aktuell geplante Netzausbau sei selbst dann notwendig, wenn alle Speicher und Flexibilitätsoptionen auf kleinräumiger Ebene zur Verfügung stünden. Weiter heißt es, da die Potenziale für die Erzeugung von Wind- und Solarstrom über Deutschland hinweg ungleich verteilt sind und in der Nähe der großen Verbrauchszentren oft nicht ausreichen, sei eine jederzeit verbrauchsnahe Stromversorgung auf der Grundlage Erneuerbarer Energien nicht vorstellbar. Wasser auf die Mühlen der FAZ, siehe hier

Da einige der betrachteten Studien zu durchaus deutlich reduzierten Netzausbaubedarfen (im Übertragungsnetz) kommen, ist diese Aussage gewagt. An den besagten Studien wird insbesondere bemängelt, dass „Dezentralität“ oft nur ein Narrativ sei. Außerdem wären notwendige dezentrale Steuerungsinstrumente mit den europäischen Vorgaben für liberalisierte Strommärkte schwer zu vereinen. Zentral scheint jedoch das Argument zu sein, dass der notwendige Ausbau von Onshore-Windkraft und PV insbesondere im Süden und Westen Deutschlands teilweise um ein Vielfaches höher liegt, als in den Netzentwicklungsplänen angenommen wird. Man erinnere sich an dieser Stelle bitte kurz daran: Die Netzentwicklungspläne basieren auf einem Szenariorahmen, den eine Bundesregierung anhand ihrer aktuell verfolgten Politik verabschiedet. Diese Energiepolitik ist in Hinblick auf den Ausbau Erneuerbarer Energien bekanntlich ungenügend, woraus sich denn auch wenig zukunftsweisende Szenarien ergeben. Daher sei der letzte Satz der Studie zitiert und vollauf unterstützt: „Eine Weiterführung dieses Analysestrangs erscheint dringend geboten.“

Die Studie finden Sie hier.

Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Europaweite und technologieoffene Ausschreibungen gefährden die Energiewende

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat eine Studie zur aktuell geplanten Reform der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (EERL) veröffentlicht. Der Autor Uwe Nestle von EnKlip kommt zu dem Ergebnis, dass die vorgelegten Reformvorschläge die Energiewende in Europa stark ausbremsen könnten. Die EU-Kommission und in besonderem Maße die Generaldirektion Handel (DG Handel) hat bereits in der Vergangenheit die Freiheit der Mitgliedsstaaten bei der Wahl der Finanzierungsinstrumente für die Energiewende stark eingeschränkt.

Der Reformvorschlag, der aktuell zwischen dem Europäischen Rat und dem Europäischen Parlament verhandelt wird, würde Ausschreibungssysteme flächendeckend verbindlich festschreiben und überdies technologieoffene und europaweite Ausschreibungen grundsätzlich vorschreiben. Dies hätte zur Folge, dass beispielsweise Wind- und Photovoltaikanlagen beim Kampf um einen Vergütungsanspruch konkurrieren und zusätzlich die Standorte europaweit gegeneinander in Konkurrenz treten würden. Das Ergebnis wäre eine massive Konzentration der unterschiedlichen Technologien an den ertragreichsten Standorten. Damit würde eine verbrauchsnahe Erzeugung und Verteilung der Energie weitgehend unmöglich werden und stattdessen der Bedarf für den Netzausbau massiv ansteigen.

Die Studie legt dar, wie die Kommission über die DG Handel und den Hebel der Binnenmarktliberalisierung immer stärker in die nationalen Energiemarktregulierungen eingreift, obwohl diese Kompetenz eigentlich eindeutig bei den Mitgliedsstaaten selbst liegt. Nestle argumentiert, dass die Mitgliedstaaten in der Wahl ihrer Finanzierungsinstrumente weitgehende Freiheit behalten und aktiv beanspruchen sollten, um den Aufbau der Erneuerbaren Kapazitäten an ihre jeweiligen Bedürfnisse und Erfordernisse anpassen zu können. Angesichts der technologischen Reife und ökonomischen Konkurrenzfähigkeit der wesentlichen Technologien bestehe kein Anlass zur Deckelung und Beschränkung des Ausbaus.

Mit dem Aufbau solcher Hürden durch bürokratische, planwirtschaftliche und unsinnige Zuteilungsverfahren gefährdet die Kommission nicht nur das Erreichen der europäischen Energie- und Klimaziele, sie verspielt auch die Chancen auf neue Arbeitsplätze, lokale Wertschöpfung und Innovationen.

Die Studie finden Sie hier sowie die Kurzfassung hier.

Die aktuellsten Neuigkeiten des Vereins gibt es auch bei Twitter unter @EUROSOLAR_D und auf Facebook unter EUROSOLAReV.

Stärken Sie die Arbeit von EUROSOLAR und werden Sie Mitglied 
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Sie teilen unsere Überzeugung von der Notwendigkeit einer dezentralen Energieversorgung auf Basis von 100 % Erneuerbarer Energien? Sie schätzen unser Engagement und möchte uns unterstützen? Dann werden Sie jetzt Mitglied bei EUROSOLAR oder unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende und leisten Sie so einen wichtigen Beitrag für den Erfolg unserer Arbeit. Ihre Unterstützung ermöglicht es, dass wir wir uns gemeinnützig, unabhängig und überparteilich für eine echte Energiewende einsetzen können!

Als Mitglied profitieren Sie von Ermäßigungen bei unseren Veranstaltungen sowie von der Fachkompetenz von EUROSOLAR, Sie erhalten kostenlos die Zeitschrift Solarzeitalter und bleiben mit unserem Newsletter auf dem Laufenden über Energiethemen.

Mehr Informationen finden Sie auf www.eurosolar.org

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IRES Konferenz 2018

Die nächste Woche steht ganz unter dem Zeichen von Energiespeichern: EUROSOLAR organisiert vom 13. bis 15. März 2018 die 12. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien IRES 2018 gemeinsam mit der 7. Energy Storage Europe (conference + expo) der Messe Düsseldorf. Die Veranstaltung in Düsseldorf bietet das umfassendste Konferenzprogramm zu allen Fragen der Energiespeicherung, sei es in Form von Strom, Wärme, Kälte, Wasserstoff oder Kraftstoffen. In Kombination mit der Messeausstellung mit über 160 Ausstellern erwartet Sie eine einmalige Plattform für den Austausch über die wissenschaftlichen, ökonomischen und politischen Entwicklungen, sowohl in Deutschland als auch international. 

Um sich noch kurzfristig ein Ticket für die Konferenz zu sichern, wenden Sie sich bitte an den Ticketshopunseres Partners Messe Düsseldorf.

www.energystorageconference.org

12. EUROSOLAR-Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“

15. bis 16. Mai 2018 in Nürnberg

Digitalisierung, Energiewende und Verkehrswende stellen die kommunalen Versorger vor große Herausforderungen. Unsere Konferenzreihe widmet sich der intensiven Diskussion, wie Kommunen und Stadtwerke den Anforderungen erfolgreich begegnen können.

Am 15. und 16. Mai 2018 veranstaltet EUROSOLAR e.V. in Kooperation mit der N-ERGIE AG und der Kompetenzinitiative ENERGIEregion Nürnberg e.V. die jährlich stattfindende Stadtwerkekonferenz in Nürnberg. Auf der zweitägigen Konferenz wird den Fragen nachgegangen, wie eine echte Energiewende gelingt und wie Stadtwerke ihre Stärken dabei geschickt nutzen können. Es erwartet Sie ein relevantes und spannendes Programm.

Das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite www.stadtwerke-konferenz.eurosolar.de

Unternehmen, Organisationen und Institutionen finden dort auch alle Informationen, um sich in Nürnberg als Aussteller oder Sponsor zu präsentieren.

Bewerbungsphase für Solarpreise 2018

Die Solarpreise von EUROSOLAR e.V. gehen in die nächste Runde! Bis zum 31. Mai können Bewerbungen und Vorschläge für den Deutschen und Europäischen Solarpreis 2018 eingereicht werden.

Die Ausschreibung, welche in verschiedenen Kategorien erfolgt, richtet sich an alle Akteure der Energiewende, die durch Innovation und Engagement den Weg in die erneuerbare Zukunft weisen. Bewerben können sich Städte/Gemeinden, ArchitektInnen, kommunale und privatwirtschaftliche Unternehmen, Vereine, Organisationen und Genossenschaften, JournalistInnen und natürlich Bürgerinnen und Bürger, die die Energiewende aktiv unterstützen. 

Hinweise zu Ihrer Bewerbung und eine Beschreibung der Preiskategorien finden Sie hier.

Alle Einsendungen werden einer qualifizierten Jury vorgelegt und die Teilnahme ist kostenfrei. Bewerbungen für den Deutschen Solarpreis können schnell und unkompliziert online einreicht werden.

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Jahrespartnerschaft der Stadt Bonn und EUROSOLAR gestartet

Zum Auftakt ihrer Jahrespartnerschaft veranstalteten EUROSOLAR und die Stadt Bonn am 22. Februar einen gemeinsamen Empfang im Alten Rathaus. Inhaltlich stand die Frage im Mittelpunkt, wie Städte und Kommunen von einer echten Energiewende profitieren können. Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan dankte EUROSOLAR für das langjährige Engagement und die seit drei Jahrzehnten geleistete Arbeit: „EUROSOLAR rückt die Erneuerbaren Energien immer wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und setzt sich mit großer Beharrlichkeit auch auf politischer Ebene für die Energiewende ein.“ In den Vorträgen von EUROSOLAR-Präsident Prof. Peter Droege und den Vorständen Margit Conrad, StM a.D., und Stephan Grüger, MdL, wurden die wesentlichen Argumente und die notwendigen Instrumente für eine schnelle und dezentrale Energiewende erläutert.

Im Rahmen der Jahrespartnerschaft und des 30-jährigen EUROSOLAR-Jubiläums finden in diesem Jahr die Verleihungen des Deutschen und Europäischen Solarpreises sowie weitere Initiativen in Bonn statt. Am 25. August laden wir zur 30-Jahr-Feier im Garten der EUROSOLAR-Geschäftsstelle auf der Kaiser-Friedrich-Straße.

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Baake tritt als Staatssekretär zurück

Vergangene Woche bestätigte das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) den Rücktritt des grünen Staatssekretärs Rainer Baake. Baakes Entscheidung kam unmittelbar nach der Bekanntgabe des SPD-Votums zur neuen GroKo. Der seit vier Jahren für die Energiewende zuständige Staatssekretär im bislang SPD-geführten Wirtschafts- und Energieministerium hat um seine Entlassung gebeten. Er wolle „nach der Regierungsbildung" von seinen Aufgaben „entbunden“ werden, da er die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag als enttäuschend einstuft. 

Vermutlich kam er mit diesem Schritt nur seiner Absetzung durch den neuen Chef im BMWi Peter Altmaier (CDU) zuvor und nutzte die Gelegenheit noch für eine finale Beschönigung seiner Arbeit. Denn Rainer Baake war in der Erneuerbaren-Branche nicht gerade wohl gelitten und musste zu Recht viel Kritik für seine Politik einstecken. Er trug die kohlefreundliche Energiepolitik von Sigmar Gabriel mit und hat mit den letzten beiden EEG-Deformen die wesentlichen Grundsteine für das Ausbremsen der Energiewende gelegt. 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Simone Peter ist neue Präsidentin des BEE

Dr. Simone Peter hat nach vielen Jahren in der Politik und zuletzt als Grünen-Chefin nun die ehrenamtliche Position der Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) übernommen. Mit Blick auf die künftige Bundesregierung forderte Peter den weiteren Ausbau Erneuerbarer im Stromsektor und klare Ausbaupfade bei Wärme und Verkehr sowie die Kopplung der Sektoren. Deutschland habe die Potenziale, die Energiewende voranzutreiben und wieder Vorreiter zu werden. Die Große Koalition müsse deshalb alles daran setzen, um das Klimaziel 2020 noch zu erfüllen und den Klimaschutzpfad gemäß den internationalen Verpflichtungen zu beschreiten. Vor ihrer politischen Laufbahn war Simone Peter als wissenschaftliche Mitarbeiterin auch bei EUROSOLAR tätig und leitete u.a. als Chefredakteurin die EUROSOLAR Zeitschrift Solarzeitalter. Anschließend wurde sie erste Geschäftsführerin und Projektmanagerin der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Zwischen 2009 und 2012 war Peter Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr im Saarland.

Mehr zu Simone Peters Wechsel finden Sie hier.

Bergbau-Gewerkschaftschef stellt sich gegen die Energiewende

Der Vorsitzende der Bergbau-Gewerkschaft Michael Vassiliadis hat kürzlich scharfe Kritik an der Energiewende geäußert. Sie biete „Traumrenditen“ für Öko-Investoren und belaste die Stromkunden über Gebühren. Ein Argument, das ebenso überholt wie falsch ist. Ein Enddatum für die Kohleverstromung lehnt Michael Vassiliadis ab. Er sieht den Beitrag von Wind- und Solarenergie als unbeständig und findet, dass diese die Stromversorgung in Deutschland „auch in ferner Zukunft“ nicht allein sichern können. Deshalb brauche Deutschland keine weitere Ausstiegsdebatte, so Vassiliadis mit Blick auf den Koalitionsvertrag. Wieder einmal richtet sich die Industrie ohne reale Grundlage gegen die Energiewende und versäumt so die Chance auf den baldigen, notwendigen Strukturwandel und eine nachhaltige Wirtschaftsweise. Schlechte Vorzeichen für den Plan einer Expertenkommission, die sich „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ nennt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Subventionen für Kohlestrom

Die EU-Kommission hat die Einführung einer Reserveleistung aus Kohlekraftwerken in Deutschland bis zwei Gigawatt genehmigt. Auf Grundlage dieser Entscheidung ist die von der Bundesregierung geschaffene Kapazitätsreserve in Form überalterter Kohlemeiler nun bestätigt. Allerdings: Die Reservekraftwerke wurden zwar noch nie gebraucht und kosten die Verbraucher jedoch trotzdem einiges an Geld. Geld, das man in ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Energiesystem stecken könnte, aber lieber der Kohleindustrie zugespielt – als Belohnung, dass sie ihre Kraftwerke am Laufen hält. Wobei „am Laufen halten“ nicht die richtige Wortwahl ist. Denn es gibt berechtigte Zweifel daran, dass die Kraftwerke jemals wieder in Betrieb genommen werden, da sie „im Notfall“ 10 Tage benötigen, um wieder angefahren zu werden. Dafür ist die Vergütung allerdings recht üppig. Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag ging hervor, dass die Betreiber 2017 und 2018 voraussichtlich 234 Millionen Euro erhalten sollen. 

Mehr Informationen gibt es hier

Einen ausführlichen Kommentar von Hans-Josef Fell zur Studie finden Sie hier.