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Inhalt:

1. EUROSOLAR Veranstaltungen
2. EUROSOLAR Aktuell
3. Kurz kommentiert

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IRES Konferenz 2018

Die nächste Woche steht ganz unter dem Zeichen von Energiespeichern: EUROSOLAR organisiert vom 13. bis 15. März 2018 die 12. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien IRES 2018 gemeinsam mit der 7. Energy Storage Europe (conference + expo) der Messe Düsseldorf. Die Veranstaltung in Düsseldorf bietet das umfassendste Konferenzprogramm zu allen Fragen der Energiespeicherung, sei es in Form von Strom, Wärme, Kälte, Wasserstoff oder Kraftstoffen. In Kombination mit der Messeausstellung mit über 160 Ausstellern erwartet Sie eine einmalige Plattform für den Austausch über die wissenschaftlichen, ökonomischen und politischen Entwicklungen, sowohl in Deutschland als auch international. 

Um sich noch kurzfristig ein Ticket für die Konferenz zu sichern, wenden Sie sich bitte an den Ticketshopunseres Partners Messe Düsseldorf.

www.energystorageconference.org

12. EUROSOLAR-Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“

15. bis 16. Mai 2018 in Nürnberg

Digitalisierung, Energiewende und Verkehrswende stellen die kommunalen Versorger vor große Herausforderungen. Unsere Konferenzreihe widmet sich der intensiven Diskussion, wie Kommunen und Stadtwerke den Anforderungen erfolgreich begegnen können.

Am 15. und 16. Mai 2018 veranstaltet EUROSOLAR e.V. in Kooperation mit der N-ERGIE AG und der Kompetenzinitiative ENERGIEregion Nürnberg e.V. die jährlich stattfindende Stadtwerkekonferenz in Nürnberg. Auf der zweitägigen Konferenz wird den Fragen nachgegangen, wie eine echte Energiewende gelingt und wie Stadtwerke ihre Stärken dabei geschickt nutzen können. Es erwartet Sie ein relevantes und spannendes Programm.

Das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite www.stadtwerke-konferenz.eurosolar.de

Unternehmen, Organisationen und Institutionen finden dort auch alle Informationen, um sich in Nürnberg als Aussteller oder Sponsor zu präsentieren.

Bewerbungsphase für Solarpreise 2018

Die Solarpreise von EUROSOLAR e.V. gehen in die nächste Runde! Bis zum 31. Mai können Bewerbungen und Vorschläge für den Deutschen und Europäischen Solarpreis 2018 eingereicht werden.

Die Ausschreibung, welche in verschiedenen Kategorien erfolgt, richtet sich an alle Akteure der Energiewende, die durch Innovation und Engagement den Weg in die erneuerbare Zukunft weisen. Bewerben können sich Städte/Gemeinden, ArchitektInnen, kommunale und privatwirtschaftliche Unternehmen, Vereine, Organisationen und Genossenschaften, JournalistInnen und natürlich Bürgerinnen und Bürger, die die Energiewende aktiv unterstützen. 

Hinweise zu Ihrer Bewerbung und eine Beschreibung der Preiskategorien finden Sie hier.

Alle Einsendungen werden einer qualifizierten Jury vorgelegt und die Teilnahme ist kostenfrei. Bewerbungen für den Deutschen Solarpreis können schnell und unkompliziert online einreicht werden.

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Jahrespartnerschaft der Stadt Bonn und EUROSOLAR gestartet

Zum Auftakt ihrer Jahrespartnerschaft veranstalteten EUROSOLAR und die Stadt Bonn am 22. Februar einen gemeinsamen Empfang im Alten Rathaus. Inhaltlich stand die Frage im Mittelpunkt, wie Städte und Kommunen von einer echten Energiewende profitieren können. Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan dankte EUROSOLAR für das langjährige Engagement und die seit drei Jahrzehnten geleistete Arbeit: „EUROSOLAR rückt die Erneuerbaren Energien immer wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und setzt sich mit großer Beharrlichkeit auch auf politischer Ebene für die Energiewende ein.“ In den Vorträgen von EUROSOLAR-Präsident Prof. Peter Droege und den Vorständen Margit Conrad, StM a.D., und Stephan Grüger, MdL, wurden die wesentlichen Argumente und die notwendigen Instrumente für eine schnelle und dezentrale Energiewende erläutert.

Im Rahmen der Jahrespartnerschaft und des 30-jährigen EUROSOLAR-Jubiläums finden in diesem Jahr die Verleihungen des Deutschen und Europäischen Solarpreises sowie weitere Initiativen in Bonn statt. Am 25. August laden wir zur 30-Jahr-Feier im Garten der EUROSOLAR-Geschäftsstelle auf der Kaiser-Friedrich-Straße.

kurz kommentiert

Baake tritt als Staatssekretär zurück

Vergangene Woche bestätigte das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) den Rücktritt des grünen Staatssekretärs Rainer Baake. Baakes Entscheidung kam unmittelbar nach der Bekanntgabe des SPD-Votums zur neuen GroKo. Der seit vier Jahren für die Energiewende zuständige Staatssekretär im bislang SPD-geführten Wirtschafts- und Energieministerium hat um seine Entlassung gebeten. Er wolle „nach der Regierungsbildung" von seinen Aufgaben „entbunden“ werden, da er die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag als enttäuschend einstuft. 

Vermutlich kam er mit diesem Schritt nur seiner Absetzung durch den neuen Chef im BMWi Peter Altmaier (CDU) zuvor und nutzte die Gelegenheit noch für eine finale Beschönigung seiner Arbeit. Denn Rainer Baake war in der Erneuerbaren-Branche nicht gerade wohl gelitten und musste zu Recht viel Kritik für seine Politik einstecken. Er trug die kohlefreundliche Energiepolitik von Sigmar Gabriel mit und hat mit den letzten beiden EEG-Deformen die wesentlichen Grundsteine für das Ausbremsen der Energiewende gelegt. 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Simone Peter ist neue Präsidentin des BEE

Dr. Simone Peter hat nach vielen Jahren in der Politik und zuletzt als Grünen-Chefin nun die ehrenamtliche Position der Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) übernommen. Mit Blick auf die künftige Bundesregierung forderte Peter den weiteren Ausbau Erneuerbarer im Stromsektor und klare Ausbaupfade bei Wärme und Verkehr sowie die Kopplung der Sektoren. Deutschland habe die Potenziale, die Energiewende voranzutreiben und wieder Vorreiter zu werden. Die Große Koalition müsse deshalb alles daran setzen, um das Klimaziel 2020 noch zu erfüllen und den Klimaschutzpfad gemäß den internationalen Verpflichtungen zu beschreiten. Vor ihrer politischen Laufbahn war Simone Peter als wissenschaftliche Mitarbeiterin auch bei EUROSOLAR tätig und leitete u.a. als Chefredakteurin die EUROSOLAR Zeitschrift Solarzeitalter. Anschließend wurde sie erste Geschäftsführerin und Projektmanagerin der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Zwischen 2009 und 2012 war Peter Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr im Saarland.

Mehr zu Simone Peters Wechsel finden Sie hier.

Bergbau-Gewerkschaftschef stellt sich gegen die Energiewende

Der Vorsitzende der Bergbau-Gewerkschaft Michael Vassiliadis hat kürzlich scharfe Kritik an der Energiewende geäußert. Sie biete „Traumrenditen“ für Öko-Investoren und belaste die Stromkunden über Gebühren. Ein Argument, das ebenso überholt wie falsch ist. Ein Enddatum für die Kohleverstromung lehnt Michael Vassiliadis ab. Er sieht den Beitrag von Wind- und Solarenergie als unbeständig und findet, dass diese die Stromversorgung in Deutschland „auch in ferner Zukunft“ nicht allein sichern können. Deshalb brauche Deutschland keine weitere Ausstiegsdebatte, so Vassiliadis mit Blick auf den Koalitionsvertrag. Wieder einmal richtet sich die Industrie ohne reale Grundlage gegen die Energiewende und versäumt so die Chance auf den baldigen, notwendigen Strukturwandel und eine nachhaltige Wirtschaftsweise. Schlechte Vorzeichen für den Plan einer Expertenkommission, die sich „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ nennt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Subventionen für Kohlestrom

Die EU-Kommission hat die Einführung einer Reserveleistung aus Kohlekraftwerken in Deutschland bis zwei Gigawatt genehmigt. Auf Grundlage dieser Entscheidung ist die von der Bundesregierung geschaffene Kapazitätsreserve in Form überalterter Kohlemeiler nun bestätigt. Allerdings: Die Reservekraftwerke wurden zwar noch nie gebraucht und kosten die Verbraucher jedoch trotzdem einiges an Geld. Geld, das man in ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Energiesystem stecken könnte, aber lieber der Kohleindustrie zugespielt – als Belohnung, dass sie ihre Kraftwerke am Laufen hält. Wobei „am Laufen halten“ nicht die richtige Wortwahl ist. Denn es gibt berechtigte Zweifel daran, dass die Kraftwerke jemals wieder in Betrieb genommen werden, da sie „im Notfall“ 10 Tage benötigen, um wieder angefahren zu werden. Dafür ist die Vergütung allerdings recht üppig. Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag ging hervor, dass die Betreiber 2017 und 2018 voraussichtlich 234 Millionen Euro erhalten sollen. 

Mehr Informationen gibt es hier

Einen ausführlichen Kommentar von Hans-Josef Fell zur Studie finden Sie hier.