Kommentare / Stellungnahmen

Kommende Veranstaltung

Wir konsumieren zu viel Natur, wir sind eigentlich zu viele auf der Welt, und mit einem entfesselten Kapitalismus lassen sich keine Probleme lösen: Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Vorsitzender des Club of Rome, über ernsthaften Klimaschutz, korrigierte Wohlstandsmodelle und die Veränderungsbereitschaft alter Männer.

Der 78-jährige von Weizsäcker ist Chemiker und Physiker. Er war unter anderem Gründungspräsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt,…

weiterlesen: "Neue Aufklärung statt Ökodiktatur"

Keine Anpassung der Brutzeiten an veränderte Bedingungen – Gießener Wildbiologe Johannes Lang erforscht Falkenraubmöwen auf Grönland

Seevögel dürften künftig zu den Verlierern des Klimawandels zählen, da sie ihre Brutzeiten bislang nicht an die aktuellen Klimaveränderungen angepasst haben. Das ist das Ergebnis einer großen internationalen Studie, zu der der Gießener Biologe Johannes Lang beigetragen hat. Der an der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische der…

weiterlesen: Seevögel als Verlierer des Klimawandels

Es braucht keinen neuen Heimatbegriff, sondern Orte, an denen sich Menschen eingebunden und wirksam fühlen.

Caanan / Wikimedia CommonsYou'll never dance alone: Sardana in Barcelona.

Der Diskurs über „Heimat“ boomt mal wieder und lässt, wie zu ähnlichen Gelegenheiten in den vergangenen Jahrzehnten, die politische Fieberkurve in Deutschland zuverlässig ansteigen. Vor allem der Linken werden Defizite attestiert: Sie soll entweder endlich ein „unverkrampftes“  Verhältnis zur…

weiterlesen: Die Suche nach dem Wir-Gefühl

Zum ersten mal hat die UNO (IPBES) einen Bericht zum weltweiten Artensterben vorgelegt, einen Biodiversitäts-Bericht.  Ein Kommentar von Franz Alt

Ergebnis: Weltweit stirbt das Leben

  • In Nord- und Südamerika hat sich die ökologische Belastung seit 1960 verdoppelt. Deshalb sind 40% aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. 17% des Amazonas-Regenwaldes sind bereits abgeholzt. Seit der europäischen Besiedlung sind 95% der Prärielandschaften in…

weiterlesen: Das Leben stirbt – weltweit

Vor einigen Wochen schrieb António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, in einem Beitrag für das niederländische NRC Handelsblad: „Migration sollte nicht gleichbedeutend mit Leid sein. Migration kann eine Quelle des Wachstums und des Zusammenhalts sein.“ Ferner schrieb er im Guardian: „Migration can benefit the world. This is how we at the UN plan to help.“ Es handelte sich dabei um eine Vorabwerbung für den Globalen Migrationspakt, der bei der UNO derzeit…

weiterlesen: Das Märchen von der guten Migration