Kommentare / Stellungnahmen

Kommende Veranstaltung

Heuchelei und Verlogenheit sind Hauptbestandteile deutscher Klimapolitik

Die Kanzlerin bezeichnete auf der Bonner Klimakonferenz (der COP23) die Klimafrage als „Schicksalsfrage für die Menschheit“.

Da hat sie recht. Einerseits. Angesichts der bisherigen Emissionsentwicklung, der bisherigen Politik und der Prognosen wird eine Begrenzung der Erderwärmung auch nur auf 3 Grad größte Anstrengungen voraus setzen, weitaus mehr als bisher üblich. 1 Grad Erwärmung ist schon erreicht,…

weiterlesen: Kohleausstieg plus Atomausstieg – geht das, ohne dass die Lichter ausgehen?

Dass die Braunkohle in Deutschland keine Zukunft haben wird, steht außer Frage. Doch wie und wann aussteigen? Um diese Fragen geht es derzeit auch bei den Sondierungen für eine "Jamaika"- Koalition. Der Potsdamer Klimaexperte Hans-Joachim Schellnhuber plädiert für ein würdiges Ende und hat dabei auch die Betroffenen im Blick.

 Bald ein Bild der Vergangenheit? Braunkohlekraftwerk in der LausitzBildrechte: MDR/Rico Herkner

Der Direktor des Potsdamer…

weiterlesen: "Braunkohle-Branche nicht künstlich am Leben erhalten"

Muss sich der Strom ein Zugticket kaufen, um vom Produzenten zum Verbraucher zu kommen? Was zunächst seltsam klingt, ist von der Wirklichkeit gar nicht so weit entfernt. Warum, erfahren Sie hier.

© BMWi

Darum geht’s: Eine Gebühr für die Nutzung des Stromnetzes bezahlen – damit es erhalten und ausgebaut werden kann

Wer in seiner Heimatstadt in den Zug steigt, braucht ein Ticket. Denn der Betrieb des Schienennetzes, das ganz Deutschland umfasst, kostet Geld: den Arbeitslohn…

weiterlesen: Was ist eigentlich das "Netzentgelt"?

Immer wieder sonntags: Unsere Herausgeber erzählen im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war. Heute: Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW.

Kemferts Woche

klimaretter.info: Die Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine von Eurosolar zeigen, dass Union, SPD und FDP den Kohleausstieg nicht auf dem Zettel haben. Frau Kemfert, was muss…

weiterlesen: Teure Parallelwelten, echter Vorsprung durch Technik und das unsägliche Trauerspiel des Dieselgipfels

Ohne kulturellen Wandel gibt es keinen sozial-ökologischen Wandel, aber Kultur lässt sich nicht instrumentalisieren, sagt der Ökonom und frühere Umweltbundesamts-Chef Andreas Troge. Der Schriftsteller und Umweltaktivist Jörg Sommer beklagt außerdem ein "kollektives gesellschaftspolitisches Koma" der deutschen Kulturszene.

klimaretter.info: Herr Troge, Herr Sommer, eine sozial-ökologische Transformation braucht die Kultur, um die Herausforderung des Wandels…

weiterlesen: "Wir brauchen kulturellen Wandel"